Cup der Deutschen Einheit - Schachturnier Wernigerode
Blitzturnier der Harzsparkasse – Bericht
- Geschrieben am 03. Oktober 2026 13:38 Uhr von Dirk Jordan
Extra angereist und souverän gewonnen - Blitzturnier 2026
Mit 50 Teilnehmern war das Blitzturnier der Harzsparkasse auch in diesem Jahr wieder sehr gut besetzt. Zu den Spielern des Cup der Deutschen Einheit gesellten sich noch etliche Anreisende. Dabei nahm Samuel Maar – ein „alter Bekannter“, der schon mehrfach in Wernigerode teilgenommen hat – eine Anreise aus Wiesbaden (Freie Turnerschaft Schierstein e.V.) auf sich.
Samuel kam, sah und siegte! Mit 8 Punkten und einem vollen Punkt Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dominic Freyberg vom SC Rotation Pankow aus Berlin. Dahinter kämpften vier Spieler mit 6,5 Punkten um die Bronzemedaille, die verdient an den Wertungsbesten Joachim Graf aus Salzgitter verliehen werden konnte. Bis zum 20. Platz wurden dann noch wertvolle Sachpreise (von Euro Schach International gesponsert) vergeben.
Preisrätsel des Tages - Tag 3
- Geschrieben am 03. Oktober 2026 11:08 Uhr von Eckart Stets
Weiß zieht und setzt matt in zwei Zügen.

Preisrätsel des Tages - Tag 2
- Geschrieben am 02. Oktober 2026 10:51 Uhr von Eckart Stets
2. Aufgabe beim 17. Cup der Deutschen Einheit!
Weiß zieht und Matt in 2 Zügen.

Stimmungsvolle Eröffnung
- Geschrieben am 01. Oktober 2026 21:24 Uhr von Dirk Jordan
Stimmungsreiche Eröffnung
Nachdem der Andrang bei der Anmeldung zügig verkleinert wurde, begann pünktlich um 17:15 Uhr nach dem Erkennungssong „One Night in Bangkok“ die Eröffnung des 17. Cups der Deutschen Einheit in der bunten Stadt am Harz.
Der Dezernent der Stadt Wernigerode, Herrn Rüdiger Dorff bestach mit statistischem Wissen zu außergewöhnlichen Schachpartien bis hin zur bekannten Seeschlange von Magnus Carlsen und Ian Nepomniachtchi. Die legendäre 6. Partie der Schachweltmeisterschaft 2021 in Dubai ist mit 136 Zügen die längste Partie in der Geschichte von Schachweltmeisterschaften.
Da er unter den Teilnehmern von 2026 richtigerweise viele „Wiederholungstäter“ vermutete, ersparte er allen die touristischen Highlights der Stadt und ihrer Umgebung. Stattdessen wünschte er den Teilnehmern und deren Begleitpersonen sonnige und erfolgreiche Tage.
Das Management des HKK Kongresshotels war mit Herrn René Maue hochkarätig vertreten und untermauerte, dass sich das Hotel und seine Mitarbeiter sehr auf den jährlichen Schachhöhepunkt freut. Kulinarisch steht das gesamte Team gerne für die Schachspieler zur Verfügung. Angefangen vom Kaffeebüfett über den preiswerten und leckeren Mittagsimbiss bis hin zum hochwertigen Abendessen möchte man die Gäste verwöhnen.
Auf das schöne Rahmenprogramm machte Inga Korsch vom ausrichtenden Förderverein Dymatix aufmerksam. Die Nachtwächter Tour mit Choco, die Führung durch die Dampflokwerkstatt oder der Ausflug zum Schloss mit der Schlossbahn sollte man sich nicht entgehen lassen. Darüber hinaus werden die Schiedsrichter am Montag wieder ihre legendäre Wanderung in die Umgebung anbieten.
Preisrätsel des Tages - Tag 1
- Geschrieben am 01. Oktober 2026 10:00 Uhr von Eckart Stets
1. Aufgabe beim 17. Cup der Deutschen Einheit!
Etwas Leichtes (eine kleine Perle) zum Eingewöhnen:
Weiß zieht und Matt in 2 Zügen.

George E. Carpenter
Duboque Chess Journal 1873
DCup 2026 vor dem Start
- Geschrieben am 01. Oktober 2026 12:43 Uhr von Eckart Stets
Der Turniersaal ist aufgebaut !
Anmeldung 2026
- Geschrieben am 22. März 2026 10:11 Uhr von Heike Wöst
Aufgrund der DWZ-Erhöhung/Umstellung seitens des Deutschen Schachbundes wird unsere Gruppeinteilung etwas angepasst. Hier gibt es weitere Informationen dazu:
Informationen zur Gruppeneinteilung und DWZ-Umstellung für den Cup der Deutschen Einheit 2026 (pdf)
Zum neuen Jahr
- Geschrieben am 19. Dezember 2025 12:48 Uhr von Heike Wöst

Der Cup der Deutschen Einheit im MDR
- Geschrieben am 07. Oktober 2025 17:28 Uhr von Heike Wöst
Der Bericht über den Cup der Deutschen Einheit in der Sendung "Sachsen-Anhalt heute" im MDR wurde ausgestrahlt am Donnerstag, 09.10.2025, ab ca. 19:20 Uhr im Sportteil.
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Seit Freitag, 10.10.2025, ist der Bericht für ein Jahr abrufbar in der ARD Mediathek ab Sendeminute 23:15 in der
Ende gut, alles noch besser!
- Geschrieben am 07. Oktober 2025 16:38 Uhr von Heike Wöst
Zahlreich waren die Spieler im Saal, und zahlreich waren auch die Gäste, die gemeinsam mit dem Berichterstatter des MDR gegen 15 Uhr zur Siegerehrung erschienen. Neben Hoteldirektor Björn Rosenberg, Inga Korsch von Dymatix Wernigerode und dem Präsidenten von Ran ans Brett, Lothar Koll, standen die Schiedsrichter Bernhard Riess und Jürgen Wischumerski sowie Martina Jordan vom Org-Team bereit, um Pokale und Preise zu überreichen. Die Plätze 1 bis 5 freuten sich über einen wertvollen Chess Base Gutschein und eine Urkunde, die Gruppenersten zusätzlich über einen wertvollen Glaspokal.
Sieger der Gruppe 1 und damit Gewinner des Cups der Deutschen Einheit wurde Ben Hübert-Hagenbeck (SV 1919 Grimma) mit 5,0 Punkten.
Ebenfalls 5 Punkte und den Gruppensieg errangen Samuel Maar (FT Schierstein) in Gruppe 2, Uwe Hanewald (USV TU Dresden) in Gruppe 3 und Jörg Kompe (SV Empor Erfurt) in Gruppe 5.
In Gruppe 11 erreichte die jüngste Gruppenerste, Julia Brüning von der SG Weißensee 49, 4,5 Punkte.
Zahlreiche Spieler gewannen ihre Gruppen mit 6 Punkten aus 7 Runden: Christian Farwick (TV Borken 1922) in Gruppe 4, Siegfried Klimpel (TSV Kareth-Lappersdorf) in Gruppe 6, Daniela Heinrch (SV Briesen) in Gruppe 7, Karl-Heinz Gaul (SC Schwarz-Weiss Lichtenrade) in Gruppe 9 und Henning Geibel (Ahrensburger TSV) in Gruppe 10.
Mit 5,5 Punkten siegen Frank Stolzenwald (SF Hamburg 1934) in Gruppe 8 und Susann Piry aus Coswig in Gruppe 12.
Nachdem alle Fotos gemacht und Gratulationen ausgetauscht waren, ermittelte Björn Rosenberg den Tagessieg beim Preisrätsel: Über eine Schachuhr als Tagespreis durfte sich Doris Wolf freuen. Da einige Teilnehmer schon abgereist waren, musste die Glücksfee mehrfach tätig werden, bevor Rolf Jablonski als Gewinner des selbstklebenden Demobretts feststand.
Die Veranstaltung schloss mit dem Dank des Hotels, denn die Schachspieler sind offenbar angenehme Gäste. Hoteldirektor Rosenberg freute sich, für den 1. bis 6. Oktober 2026 erneut zum Schach im HKK Hotel einladen zu können.
Es nahte der Moment, um Teilnehmerurkunden abzuholen und sich zu verabschieden.
Auf ein Neues in Wernigerode 2026!
Ehrungen vor laufender Kamera
- Geschrieben am 07. Oktober 2025 13:54 Uhr von Heike Wöst
Beim Preisrätsel des Tages freute sich Frank Redeker vor der 6. Runde über einen Tagessieg, der mit einem Schachbuch honoriert wurde. Währenddessen ging beim Org-Team eine Mail ein: Der MDR plante einen Bericht über das Turnier und wollte nachmittags vor der Wanderung einen Reporter samt Kamera vorbeischicken. So fanden sich zahlreiche Wanderer und ein Journalist kurz vor 15 Uhr in der Hotellobby ein.
Zunächst führte er ein kurzes Interview mit einem Turnier-Teilnehmer, bevor er die Wandergruppe ein Stück durch die Stadt begleitete. Wie verabredet, war er zum Beginn der 7. Runde wieder vor Ort, diesmal um die Geschehnisse im Saal mit der Kamera zu dokumentieren. Nach Interviews mit Turnierleiter und Teilnehmern verfolgte er die Geburtstagsgratulation für Guido Giese ebenso wie den Tagessieg von Kasten Berndt beim Preisrätsel.
Auch das Ereignis des Tages, die Ehrung der neuen „Langjährigen“, wurde im Film festgehalten. Immerhin sind inzwischen 38 Spieler – die Neuen eingeschlossen – zehnmal oder mehr nach Wernigerode gereist, um Schach zu spielen und parallel am Rahmenprogramm teilzunehmen oder Zeit mit der Familie zu genießen. Zunächst bat Dr. Jordan alle anwesenden mit 11 oder mehr Teilnahmen, aufzustehen, und während er die Namen vorlas, erhoben sich beeindruckende 22 Personen.
Stellvertretend für alle kamen sieben von ihnen auf die Bühne, um die „Neuen“ in den illustren Club aufzunehmen: Roland Becker, Frank Erdmann, Wolfgang Gebert, Robert Klees, Andreas Miltner, Hanns Schießl und Alfred Schmid freuten sich über Buch und Urkunde.
Offenbar hatte sich unter den Spielern und Begleitern herumgesprochen, dass Ingrid und Hugo Schulz sich aus dem Org-Team zurückzuziehen. Daher ließen es sich Bettina Baumann und Frank Erdmann – unter anhaltendem Applaus – nicht nehmen, sich mit herzlichen Worten und einem Präsentkorb für den langjährigen Einsatz zu bedanken.
Viel Neues in der Brauerei
- Geschrieben am 07. Oktober 2025 13:00 Uhr von Heike Wöst
Diesmal stand nicht der Rote Albert – die Wernigeröder Schlossbahn – vor der Tür. Vielmehr kam der Cabrio-Bus, um die erwartungsfrohen Schachspieler und Begleiter in die Hasseröder Brauerei zu fahren.
Für die „Fußkranken“ bestand diesmal die Möglichkeit, schon vorab in der Gastronomie Platz zu nehmen, während sich die Gruppe von der Anlieferung bis zur Abfüllung die Brauerei ansah.
Gleich noch eine Neuerung hatte die Tour zu bieten, denn der erfahrene und beliebte Herr Weiß genießt inzwischen seinen verdienten Ruhestand. Sorgen musste sich deswegen neimand machen. Denn auch sein Nachfolger Mike wusste die Produktionsstätte und die Abläufe beim Brauen gekonnt und unterhaltsam an den Mann und an die Frau zu bringen.
Wie man hört, wurden nicht besonders viele Fragen gestellt. Schließlich wartete in der hauseigenen Gastronomie schon die Verkostung samt umfangreich bestücktem Jausenbrett. Diesem wurde ebenso zugesprochen wie den zahlreich dargebotenen Bieren, bevor es beschwingt wieder zurück ins Hotel ging.
Rund ums Schloss Wernigerode
- Geschrieben am 07. Oktober 2025 12:12 Uhr von Heike Wöst
In der Hoffnung auf trockenes Wetter waren alle Daumen gedrückt, alle Teller leer gegessen. Schließlich waren die Wanderfreunde des Turniers von den Touren der letzten Jahre einiges gewohnt.
So hat der leichte Nieselregen (fast) nichts ausgemacht, als es – anfangs begleitet von einer Kamera des MDR – vom HKK Hotel über die Breite Straße hoch zum Palmenhaus im Lustgarten ging. Damit war der erste Anstieg des Tages geschafft. Schon thronte das Schloss über der bunten Schar, und so sollte es auch bleiben.
Der Lustgarten, eine im 16. Jahrhundert angelegte Parkanlage, wurde im 18. Jahrhundert erst zu einem französischen Barockgarten, später zu einem englischen Park umgestaltet und für die Landesgartenschau Sachsen-Anhalt 2006 grundlegend saniert.
Der Weg führte ins „Kastanienwäldchen“ aus dem 18. Jahrhundert, wo noch heute ca. 100 Bäume aus dieser Zeit zu bestaunen sind. Die Esskastanien (Castanea sativa) wurden 1790 auf Veranlassung von Graf Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode auf einer Fläche von ca. 1,7 Hektar angelegt und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.
Am Ende des Wäldchens ging es nach links in den Maerkerstieg – wenn das man nicht der richtige Weg für Schachspieler ist! Auf dem Weg ins Christianental, der über ca. 1,5 km stetig nach oben führte, waren Vorsicht und Konzentration gefragt. Denn der Weg war durch den Regen der letzten Tage etwas aufgeweicht. Am nächsten Kreuzungspunkt war erstmal Verschnaufen angesagt, denn alle relevanten Steigungen des Tages waren geschafft! Nachdem die Wanderfreunde den Anstieg schnell und problemlos gepackt hatten, kam der berühmte Verpflegungsbeutel zu seinem Recht. Gestärkt durch Schierker Feuerstein, Apfel und allerlei Leckeres, stieg die Gruppe hinunter ins Christianental.
Im dortigen Tierpark sind nicht nur die für den Harz typischen Tiere vom Greifvogel bis zum Luchs zu sehen, auch die Pflanzen sind attraktiv, allen voran die Mammutbäume. Die Teilnehmer hatten eine halbe Stunde Zeit für einen individuellen Rundgang; und am Ende fanden sich – fast – alle zur vereinbarten Zeit am Ententeich ein.
Angekommen am Eingang des Tiergartens, führte der Weg zwischen Wald und Tennisplätzen in Richtung Stadt, vorbei an einem schön angelegten Friedhof und der St. Theobaldi Kapelle. Als Fotomotiv der Extraklasse hätte sich vom Holfelder Platz aus der Blick auf das Schloss Wernigerode angeboten. Durch den verhangenen Himmel wirkte die Szenerie eher verwunschen. Das letzte Stück führte durch die typischen Straßen und Gassen von Wernigerode, von wo sich jeder individuell zum Hotel begab oder noch etwas Zeit in der Stadt verbrachte. Der im Tiergarten verlustig gegangene Wanderfreund hatte, wie sich herausstellte, alleine den Weg zurück gefunden.
Turnier mit Datenstandard
- Geschrieben am 05. Oktober 2025 19:42 Uhr von Heike Wöst
Ein Schachturnier wie der Cup der Deutschen Einheit bietet Raum für große, aber besonders für kleine Geschichten, und die Turniermitte in der 4. Runde ist der ideale Rahmen, um diese zu erzählen.
In Runde 3 war es zum Nestorenkampf gekommen. Denn bei der Partie Dr. Wolfgang Langbein (90) gegen Herbert Malchow (94) saßen sich insgesamt 184 Jahre geballte Schacherfahrung gegenüber. Gesiegt hat die „Jugend“, denn Dr. Langbein konnte die Partie für sich entscheiden.
In Gruppe 6 starteten zwei Spieler die 4. Runde mit hoher Datenübertragungsrate: 4G war angesagt. In HD haben sie sicher nicht gespielt; sie waren nachweislich in WR. Jedenfalls trennten sich Gunnar Gailis und Guido Giese mit einem Remis. Fun Fact am Rande: Zusammengenommen haben die beiden 27 Teilnahmen am Cup der Deutschen Einheit vorzuweisen.
Am Ende der 4. Runde standen bei 3 Spielern 4 Punkte zu Buche: Uwe Hahnewald (USV TU Dresden) aus Gruppe 3-4, Siegfried Klimpel (TSV Kareth-Lappersdorf) aus Gruppe 6 und Susann Piry (Coswig) in Gruppe 12 dürfen hoffen, das Turnier mit voller Punktzahl zu beenden.
Die Byes im Turnier erfreuen sich großer Beliebtheit, werden aber sehr unterschiedlich genutzt: Während bisher in „normalen“ Runden bis zu vier Byes genommen wurden, gönnten sich für die Doppelrunde am Sonntagnachmittag 15 Spieler die Auszeit. Damit ist die Möglichkeit zur „geplanten Pause“ beendet, denn in den Runden 6 und 7 ist kein Bye mehr möglich.
Der Sieger beim Preisrätsel des Tages wurde vor Runde 5 ausgelost. Wegen der vielen Byes galt ausnahmsweise, dass man nicht anwesend sein musste, um den Preis zu erhalten. Meeri Ruddat aus Gruppe 12 freute sich, ein Reiseschachspiel für Papa Mathias imit nach Hause zu nehmen.
So bleibt nur noch festzustellen, dass Dr. Jordan und das Mikrofon in diesem Jahr keine Freunde mehr werden. Mal sind die Batterien leer, dann fällt es einfach so aus. Das Ergebnis ist immer das Gleiche: Kurzfristig tonlose Zeiten, Gefrickel am Mikro, Ruf nach dem Techniker oder per Stimme das unwillige Gerät ersetzen. Vielleicht zeigt ja der Trick mit der extra Packung Batterien am Rednerpult Wirkung...



